Geomar Meeresalgen-Fango gegen Cellulite

Geomar Meeresalgen-Fango

Es gibt doch immer wieder Produkte, die ich in der Art noch gar nicht kenne. Als ich vor einigen Wochen das Meeresalgen-Fango von Geomar erhalten habe, war ich total gespannt auf die Anwendung für zu Hause. Ich hatte schon einige Mango-Packungen bei der Physio-Therapie bekommen, aber da ist das immer ziemlich teuer.

Für die Recherche zu diesem Beitrag habe ich mich erstmal gefragt, ob es der, die oder das Fango heißt? Das Wort Fango ist wohl italienisch und ist männlich, somit wohl „der Fango“, aber das hört sich doch beknackt an oder nicht? Wenn ich also während der nächsten Zeilen damit irgendwie durcheinander komme, verzeiht es mir bitte. Ich habe also der-die-das Meeresalgen-Fango von Geomar getestet und es war durchaus eine wirklich lustige Testphase.

Aha, in der Beschreibung von Geomar heißt es übrigens „das Meeresalgen-Fango“ 🙂 

DAS Meeresalgen-Fango von Geomar ist ein kosmetisches Produkt, dass dank seiner fettsäurespaltenden und entwässernden Wirkung dazu beiträgt, selbst die widerstandsfähigsten Zeichen von Cellulite zu reduzieren.

Die Formel enthält Wirkstoffe auf natürlicher Basis:

  • Grüne Tonerde und Kaolin: unterstützt die Entgiftung und Entschlackung
  • Mikronisierte Meeresalgen: fördern die Spaltung der Fettsäuren
  • Rosskastanien-, Blaualgen- und Efeuextrakte: unterstützt die Kräftigung der Kapillargefäße, optimieren die Mikrozirkulation und reguliert den überschüssigen Wassergehalt im Bindegewebe
  • Oligoelemente aus dem toten Meer: verleihen der Haut Glanz und Widerstand
  • Verschiedene ätherische Öle: hinterlassen einen lieblichen und delikaten Duft

Anwendungsempfehlung: 

Masse gut mischen und mit einer leicht massierenden Bewegung reichlich auf die trockene und gereinigt Haut auftragen. Die Anwendung sollte vom Bauch bis hin zu den Oberschenkeln erfolgen. Das ganze wird dann mit Haushaltsfolie umwickelt und darf dann 30 Minuten einwirken. Mit lauwarmen Wasser abspülen.

GEOMAR Meeralgen Fango

In der ersten Behandlungswoche werden 3 Behandlungen empfohlen, in den darauf folgenden 4 Wochen jeweils zwei. Anschließend empfiehlt sich eine Anwendung pro Woche zur Aufrechterhaltung der Ergebnisse.

Das hört sich ja alles ganz toll und einfach an, hat mich aber fast zum Wahnsinn getrieben. Die Masse hat mich sofort an jegliche Konsistenzen erinnert, wo ich meinem Kind immer gesagt habe: „Da nicht reinfassen“! Eine zähe, klebrige und etwas merkwürdig riechende Mischung, die dazu noch total schwer ist. Meine vorherigen Erkundungen haben aber gezeigt, dass dieses Produkt anscheinend sehr beliebt und auch sehr erfolgsversprechend ist, also habe ich den Test gewagt.

Es ist jedoch gar nicht so einfach, sich dieses grüne Zeug auf die Problemzonen zu verteilen und nicht sämtliche Kleidung und Mobiliar zu verschmutzen. Einfachste Lösung, ich habe das Fango halb nackt aufgetragen. Da man ja 30 Minuten Einwirkzeit hat, durfte auf keinen Fall spontaner Besuch oder ein Paketbote klingeln. Das wäre tatsächlich zum Problem geworden, denn mal schnell abwaschen geht auch nicht. Das nächste Problem stand mit mit der Folie bevor, entweder man wickelt sich Mumien-mäßig ein und kann sich dann nicht mehr bewegen oder man  macht sich die Mühe und behandelt alles einzeln. Die Folie ist allerdings sehr wichtig und man merkt sofort den Unterschied, wenn man sie weglässt (ich gebe zu, ich habe es aus Faulheit auch ohne Folie probiert).

GEOMAR Meeralgen Fango - eine grüne, tonartige Masse

Gefühlmäßig ist das alles sehr angenehm, auch der Duft (wenn auch sehr intensiv). Ich hatte mit einer Wärmeentwicklung gerechnet, aber das ist hier nicht der Fall. Die Masse kühlt leicht auf der Haut und wird nach und nach deutlich fester (mit Folie dauert dieser Vorgang etwas länger). Es brennt und juckt nicht. Zum Abwaschen kann ich nur empfehlen „Ab unter die Dusche“, denn mit einem Lappen braucht man Ewigkeiten und saut das halbe Bad voll. Er ist tatsächlich sehr hartnäckig, weil es teilweise schon getrocknet ist.

Nach den ersten beiden Anwendungen war meine Haut leicht gerötet, hat aber nicht gebrannt oder war auch nicht in irgendeiner Form unangenehm. Ich vermute, dass das einfach an der stärkeren Durchblutung lag. Da ich nur eine Dose zu Hause hatte, konnte ich das Meeresalgen-Fango nur zwei Wochen ausprobieren. Bei mir hat es nämlich für genau 6 Anwendungen gereicht. Das Hautbild hat sich schon nach dieser kurzen Zeit verändert, es sieht frischer und straffer aus. Für eine effektive Cellulite-Behandlung ist aber eine deutlich längere Behandlung erforderlich, für die man dann auch entsprechend mehr Dosen benötigt. Über die Langzeitwirkung habe ich aber fast nur positive Stimmen gelesen, wichtig ist aber immer die Folie!

Natürlich braucht so eine „Therapie der Haut“ Zeit und kann nicht schnell mal nebenbei gemacht werden. Mit Auftragen, Einwirkzeit und abduschen habe ich immer fast eine Stunde benötigt. Wer jedoch ernsthafte Probleme mit einem schlaffen Bindegewebe oder Cellulite hat, sollte das Meeresalgen-Fango von Geomar wirklich mal ausprobieren. Eine Dose mit 500ml kostet um die 16 Euro, also keine 3 Euro pro Behandlung. Für die empfindliche Haut gibt es übrigens eine Fango-Packung mit weißen Lehm (erkennbar am rosa Deckel), die allerdings mit 19 Euro etwas teurer ist.

Da ich Euch meinen Po nicht zeigen wollte ;-), die Beine sich schwer selber fotografieren ließen, habe ich Euch mal meinen Bauch abgelichtet…..

Zu Beginn der Behandlung mit GEOMAR Meeralgen Fango

Zu Beginn der Behandlung mit GEOMAR Meeralgen Fango (mit Hüftspeck und ohne Bauch einziehen)

7 Kommentare

  1. Das klingt sehr interessant, würde ich auch gerne mal testen. Leider bin ich immer sehr skeptisch ob das Zeugs überhaupt was bringt, wenn es aber mal eines gibt, dann immer her damit 😀

  2. Hihi 🙂 Das Foto ist vielleicht einfach nur gut getroffen, stand auch etwas im Hohlkreuz). Aber mein Bauch ist tatsächlich nicht meine größte Problemzone, sondern eher die Oberschenkel und und auch die Innenschenkel (die wollte ich aber ungern fotografieren).

    • Ich kann das vorher so in der Art auch noch nicht. Es tut aber generell sehr gut, auch wenn man vielleicht (noch) keine Probleme mit Cellulite etc. hat.

  3. Mal wieder ein herzerfrischender Bericht 😀 😀 😀
    Stelle fest, dass das mal was für mich wäre. Allerdings als Endlos-Langzeitbehandlung 😀 😀 😀
    Dein Tatoo ist Klasse und auch mit Lupe konnte ich keinen Hüftspeck entdecken. Nina ich würde mal behaupten, dass du dieses Produkt auf keinen Fall nachkaufen mußt 🙂

    LG Marie

    • Danke 🙂

      Ich fand das mit dem Tattoo ganz gut, weil man da auch sehr gut die dicke und sehr deckende Konsistenz der Packung erkennen kann.
      Ich hatte noch weitere Bilder gemacht, wo dann alles abgedeckt war, aber dort konnte man das nicht mehr gut erkennen. Daher habe ich mich hier für das halb fertige Bild entschieden.

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