Das DARKMOON Smartphone von Wiko – meine Rettung

Sicher hat der ein oder andere von Euch von meinem Dilemma vor einigen Wochen gelesen. Mein Samsung S4 hat einen 3 stündigen Bettwäsche-Waschgang mit 60 Grad leider nicht überstanden. Ich hatte es zwar nach der Wäsche 3 Tage in trockenen Reis eingelegt, aber außer klägliches vibrieren und etwas leuchten kam da nicht mehr viel raus. Ganz ehrlich war ich da richtig traurig, mein Handy ist für mich nicht nur einfach ein technisches Gerät, sondern mein täglicher Begleiter. Aber zum Glück brauchte ich nur 4 Tage ohne Smartphone überstehen, da ich dann das Wiko Darkmoon bekommen habe, mein Retter in der Not 🙂

Vorher hatte ich mich natürlich schon erkundigt, was es denn kosten würde, wenn ich mir das S4 wieder neu kaufen würde. Ich war allerdings nicht bereit 450 Euro dafür auszugeben und bin es auch immer noch nicht. Mein neues Wiko Darkmoon kostet gerade mal 189 Euro und ob es sich hinter den großen Marken verstecken muss, erfahrt Ihr in diesem Bericht.

Die Marke Wiko dürfte vielen Euch nicht bekannt sein. Ich durfte Wiko aber bereits vor einiger Zeit kennen lernen, da ich schon das Wiko Darkside testen durfte, welches seitdem meine Tochter eifrig nutzt und ziemlich begeistert davon ist. 

Wiko ist eine französische Firma mit einer ebenso einfachen wie einleuchtenden Idee: die neuesten Technologien einer größtmöglichen Anzahl von Nutzern zugänglich zu machen. Genau das ist der „French Touch“: eine Idee, die Zusammenhalt schafft.

Perfekt an Ihre individuellen Bedürfnisse und Wünsche angepasst, hat sich Wiko in Frankreich als unumgängliche Marke auf dem Smartphone-Markt etabliert.

Wiko Darkmoon Smartphone

Wiko DARKMOON Smartphone

Wie immer gehören zu einem technischen Gerät auch ein paar Informationen, die ich Euch in Stichpunkten aufzeige:

  • Edle Aluminium Rückseite
  • 11,94 cm (4,7 Zoll) HD IPS-Display (1280×720)
  • Quad-Core CPU (1,3 GHz)
  • 8 MP Kamera, 5 MP Frontkamera
  • Kratzfestes Display dank Gorilla Glass 2
  • 4 GB interner Speicher & 1GB RAM
  • Dual SIM (2 SIM-Karten gleichzeitig nutzbar)
  • HSPA+ Datenverbindung
  • Android Version 4.2.2 Jelly Bean
  • USB OTG
  • Kabelloses Display (Miracast)

Das Wiko Darkmoon besitzt ein 4,7 Zoll großes HD IPS-Display und bietet neueste Technik in einem äußerst schlanken Gehäusedesign. Mit einer Höhe von gerade einmal 7,9 mm wurde es für den mobilen Einsatz optimiert und bietet ein tolles Handling und einzigartige Funktionalität. Wie alle Wiko Smartphones der Dark-Serie, ist auch das Wiko Darkmoon mit einer edlen aus Aluminium gefertigten Rückseite ausgestattet worden.

Dann packe ich mal aus….

In einer hübschen Kunststoff-Box befindet sich also mein neues Smartphone. Ich kann es schon durch den transparenten Deckel sehen und möchte es natürlich sofort in den Händen halten. Es ist erstaunlich leicht und ich denke im ersten Moment, dass da noch der Akku eingesetzt werden muss. Falsch gedacht, bis auf die SIM-Karte ist das Smartphone bereits vollständig „zusammen gebaut“ und ich staune immer noch über dieses Leichtgewicht.

Wiko Darkmoon Smartphone

Im unteren Teil der kleinen Kiste befinden sich noch das Netzteil mit einem Micro USB-Kabel, ich kann das Gerät also an der Steckdose und am PC aufladen. Als nächstes schaue ich mir das Headset an, welches eine sehr wertige Optik hat und meine bisherigen Handy-Headsets qualitativ übertrifft. Dazu gibt es noch 3 Sim-Karten-Adapter, damit auch wirklich jede Karte verwendet werden kann und man diese nicht erst beim Netzanbieter wechseln muss. Sehr erfreulich finde ich auch die beiliegende Kurzanleitung, mit der man wirklich etwas anfangen kann. Ich bin dafür immer sehr dankbar, weil ich technisch schon ab und an etwas Starthilfe benötige.

Zubehör

Zubehör

Dann starten wir mal….

Das Besondere am Wiko Darkmoon ist unter anderem die Möglichkeit, 2 Sim-Karten zu verwenden. Das mag am Anfang vielleicht unnötig erscheinen, ist aber eine wirklich gute Idee. So kann ich zum Beispiel eine dienstliche und eine private SIM verwenden und brauche keine zwei Handys mehr. Man kann über die Möglichkeit natürlich auch 2 Sim-Karten unterschiedlicher Netzanbieter einlegen, um für bestimmte Vorgänge die günstigsten Tarife zu bekommen (Datentarife, Auslandsgespräche etc.). Meine Tochter nutzt zum Beispiele einen ganz einfachen Prepaid-Tarif ohne Flatrates, da sie nicht viel telefoniert oder SMS schreibt. Dazu habe ich ihr aber eine zweite SIM-Karte mit einem sehr günstigen Datentarif eingelegt. Man kann zwischen den Karten nach belieben switchen und auch bestimmte Vorgänge den Karten zuweisen.

Ich habe erstmal ganz normal mit einer SIM-Karte gestartet, das einlegen war etwas ungewohnt, da die Karte nicht hinter dem Akku liegt, sondern seitlich eingesteckt wird. Dank der Kurzanleitung wusste ich aber schnell, wo die SIM-Karten hingehören oder wo man auch eine SD-Karte einstecken kann.

Wiko Darkmoon Smartphone

Das Wiko Darkmoon hat keinen herausnehmbaren Akku, was mich persönlich überhaupt nicht stört, aber manch einer vielleicht negativ wertet. Bei Erhalt meines Smartphones war der Akku bereits etwas vorgeladen, ich habe ihn aber trotzdem noch etwas ans Netz angeschlossen, damit er vollständig geladen wird.

Wiko Darkmoon im Betrieb….

Das Starten dauert beim Wiko etwas länger als ich es von meinem Samsung gewohnt bin, insgesamt dauert es aber auch nur wenige Sekunden. Sofort kommt mir alles bekannt vor, denn als Betriebssystem steckt die Android Version 4.2.2 Jelly Bean drin. Ich liebe Android und könnte mir zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorstellen, ein anderes System zu verwenden.

Schnell noch mein vorhandenes Google-Konto anmelden und schon ist mein Handy personalisiert: Kontakte, Apps, Kalender und vieles mehr sind sofort verfügbar und ich muss nicht alles mühsam einrichten. Auch die Bedienung ist mir geläufig und bis auf ein paar Kleinigkeiten ist alles so wie bei meinen vorherigen Samsung-Smartphones.

Wiko Darkmoon Smartphone

meine Lieblings-Apps

Während ich mein neues Handy näher anschaue, erfreue ich mich erneut über das geringe Gewicht von 110 Gramm. Es macht sich in der Bedienung noch stärker bemerkbar und ich finde es sehr angenehm, weil es auch so schön schlank in der Hand liegt. Hell und gestochen scharf kommt außerdem das Display daher, welches mit dem Corning® Gorilla® Glass auch unglaublich stabil erscheint. Ich werde wohl das erste Mal darauf verzichten, eine Schutzfolie zu verwenden. Der Touchscreen reagiert sehr gut auf Berührungen und ich kann hier keinen Unterschied zu den deutlich teureren Produkten der Mitbewerber feststellen.

Vergleich zu meinem vorherigen Samsung S4….

Ehrlich gesagt, bin ich erst ziemlich misstrauisch gewesen, wird das S4 doch überall als Flagschiff bezeichnet und überall Bestnoten erhält. Meine anfängliche Skepsis war aber bereits nach wenigen Stunden verflogen. Durch Android gibt es keine Unterschiede in der generellen Bedienung und Kontenverwaltung. Das Display ist für mein Auge genauso scharf wie beim Samsung und auch beim Ton merke ich keinen Unterschied.

Die Geschwindigkeit des Prozessors ist richtig gut, hier hat das Wiko bei mir sogar deutlich die Nase vorn. Besonders über das Mobilfunknetz laden sich Seiten und Apps viel schneller als bei meinem S4. An bekannten Plätzen ist auch der Empfang stärker und somit natürlich auch die Verbindung besser.

Vergleichbar sind auch Akku-Leistung (beim Smartphone eigentlich immer zu niedrig :-/ ) und die integrierte Kamera, wobei Wiko hier ganz witzige Foto-Funktionen mitliefert. Besonders gut gefällt mir die Frontkamera mit 5MP, die richtig gute Fotos macht.

Die Kamera-Funktion

Die Kamera-Funktion

Im Auto habe ich das Darkmoon per Bluetooth an meine Freisprecheinrichtung gekoppelt. Die Einrichtung ging sehr schnell und einfach. Sogar die Premium Funktionen über mein Autoradio funktionieren mit dem Wiko, zum Beispiel kann ich SMS in der Multifunktionsanzeige im Auto aufrufen und lesen. Die Sprachqualität ist auf der Fahrt ausgezeichnet und auch die automatische Kopplung funktioniert bestens.

Bleibt noch mein Fazit….

Jeder nutzt sein Smartphone anders und daher sind auch Vergleiche immer eher subjektiv. Mir gefällt mein Wiko Darkmoon tatsächlich besser als mein Samsung S4. Es ist deutlich leichter und ist nur minimal kleiner. Die Verarbeitung ist sehr hochwertig, kein knarzen, keine billigen Tasten und klasse Zubehör.

Alle Merkmale sind absolut vergleichbar, der Empfang und auch die Geschwindigkeit sind sogar besser. Wiko bietet zudem mit der Dual-Sim ganz neue Möglichkeiten, verschiedene Tarife zu koppeln oder Sim-Karten für unterschiedliche Zwecke zu verwenden. Ich vermisse allerdings LTE, was aber zu dem Preis nicht erwartet werden kann.

Wenn ich mir jetzt den Preisunterschied anschaue, ist das Wiko Darkmoon ganz klar der Gewinner. Das Darkmoon gibt es ab 187 Euro, für das Samsung S4 muss man um die 450 Euro auf den Tisch legen. Man zahlt hier also einiges mehr als das Doppelte. Wiko legt zudem noch sehr viel Wert auf die individuelle Betreuung seiner Nutzer, was man auch intensiv auf der Facebookseite von Wiko verfolgen kann.

Ich werde mein Darkmoon weiterhin mit viel Freude nutzen und trauere meinem gewaschenen S4 absolut nicht mehr hinterher! Ich stehe mit dieser Meinung auch nicht alleine da, wer sich auf den gängigen Bewertungsportalen umschaut, wird schnell erkennen, dass Wiko sehr gut von anderen Nutzen bewertet wird!

1-Vollbildaufzeichnung 09.02.2014 101711
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11 Kommentare

  1. Hallo Testbiene,
    ich habe mal eine Frage:
    Wie bearbeite ich die Kontakte?
    Hinzufügen geht ja, wie geht löschen?
    System ist 4.2.2
    Kernel ist 3.4.5.
    Brauchen Sie noch mehr Input?
    Norbert

    • Einfach nur die Kontakte-App öffnen und dann bei dem jeweiligen Kontakt auf den Stift klicken, dann lässt sich alles bearbeiten und/oder ergänzen. Anschließend speichern nicht vergessen.

  2. Hallo, mein neues WIKO Rainbow erkennt die SD-Speicherkarte nicht! Kann mir jemand helfen?

  3. Hey Biene,

    das mit deinem Handy tut mir Leid! Aber super wenn du mit dem neuen so gut zurecht kommst 🙂
    Ich fange gerade an mir selbst einen Test-Blog aufzubauen 😉
    Schaut doch mal vorbei! LG Luisa

    luisallemand.blogspot.com

  4. Sehr schönes Smartphone! Ich nutze das Handy auch viel für den Blog und haben es so auch rund um die Uhr in Gebrauch. Toll, dass du testen durftest!!!

  5. Dagmar Muehr

    Schöner Bericht, aber 4 GB interner Speicher wäre mir zu wenig, besonders, weil meist auch das Betriebssystem noch gut 1 GB klaut. Da finde ich das Darkside mit den 16 GB wesentlich besser. Sieht m. E. n. auch schöner aus…

    • ich finde das Darkside optisch nicht ansprechender, weil es halt so groß ist. Da ich noch ein Tablet habe, finde ich ein kleineres Handy praktischer. 5 Zoll ist da schon echt groß 🙂

      Mit dem internen Speicher magst Du recht haben. Ich nutze den persönlich fast gar nicht, weil ich viel über die Cloud arbeite und der Rest auf der Micro SD liegt. Da habe ich dann Platz ohne Ende 🙂

      • Dagmar Muehr

        Seit Android 4.0 können Apps (außer bei gerooteten Devices) nicht mehr auf SD verschoben werden. Maximal Bilder, Videos und Music bekommt man daher auf die SD. Wenn man also ein Handy auch fürs Gamen nutzt oder diverse andere Apps nutzen will (z. B. juris, Druckprogramme, Officeprogramme, Banking etc.) wird das mit 4 GB sehr, sehr knapp. Unter 8 GB würde ich mir kein Handy zulegen.

        Dass mit der Größe ist natürlich ein Argument, besonders als Frau mag ich die Riesendisplays auch nicht. Sagen wir mal so: das Darkside in der Größe des Darkmoons: das wär`s… 🙂

        • Ja das kann ich verstehen. Ich nutze mein Handy eher nur für die grundlegenden Dinge, alles andere erledige ich dann lieber über das Notebook oder über mein Tablet.
          Wer aber auf so umfangreiche Funktionen inkl. viel Speicherplatz zurückgreifen möchte, sollte entweder rooten (geht hier ganz einfach 😉 ) oder sich tatsächlich für das Darkside entscheiden.

    • ja, die Funktionen sind wirklich toll. Die normale Kamera macht relativ normale Handy-Bilder, aber die Front-Kamera ist richtig gut. Macht total Spaß, damit zu fotografieren.

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