Treebox – der umweltfreundliche Beutel aus Silikon

In vielen Geschäften gibt es Plastiktüten nur noch gegen Bezahlung oder wurden ganz aus dem Sortiment verbannt. Am Anfang musste ich mich ziemlich umstellen, denn ich habe leider auch sehr oft die angebotenen Plastiktüten mitgenommen. Mittlerweile habe ich jedoch immer einen Mehrwegbeutel in der Tasche und im Auto. Wenn es dann doch eine Tüte sein muss, weil ich mal wieder etwas ganz spontan gekauft habe, dann nehme ich eine aus Papier.

Aber wie sieht es im Haushalt aus? Da wird das Brot mal schnell in Alufolie eingewickelt oder die Suppe in Gefrierbeuteln eingefroren. Gefrierbeutel sind zwar unter Umständen einige Male wiederverwendbar, landen aber dann doch letztendlich im Müll.

Eine umweltfreundliche Alternative bietet das junge Start-Up Unternehmen Treebox

TreeBox Premium Silikon Aufbewahrungsbeutel

Die Idee hinter Treebox ist eigentlich ganz simpel, aber doch einzigartig und in allen Punkten gut durchdacht:

★ Langlebig und wiederverwendbar
★ Standfest und platzsparend verstaubar
★ Luftdicht und auslaufsicher verschließbar, daher auch für flüssige Lebensmittel geeignet
★ geeignet für Mikrowelle, Spülmaschine und Gefrierschrank
★ Frei von Schadstoffen

TreeBox Premium Silikon Aufbewahrungsbeutel

geschmacks- und geruchsneutrales Material aus Silikon

stabiler Boden

 

Bei den Aufbewahrungsbeuteln von Treebox handelt es sich um weißes Silikon, nach deutschem Standard für Lebensmittel zertifiziert und absolut geschmacks- und geruchsneutral. Sie sind milchig transparent mit einer Messskala bis zu 1000ml.

Wichtigstes Zubehör ist die graue Verschlussleiste, welche fest und stabil die Silikonbeutel verschließt. Zum öffnen zieht man die Verschlussleiste ganz einfach entgegen dem Pfeil nach links ab. Das geht am Anfang etwas schwierig, man hat aber schnell den „Dreh“ raus und dann geht es ohne Kraftaufwand.

graue Verschlussleiste

einfaches öffnen und schließen

Messskala bis zu 1000ml

Durch diese Leiste wird der Silikonbeutel auslaufsicher, so dass man auch Flüssigkeiten transportieren oder einfrieren kann. Man kann den Beutel sogar auf den Kopf drehen und er bleibt dicht, auch nach mehrmaliger Verwendung.

In diesem Treebox Beutel sind zum Beispiel Naturjoghurt und frische Brombeeren sowie Johannisbeeren drin. Durch die Flexibilität kann ich den Joghurt mit den Beeren direkt im Beutel mischen:

Der Beutel ist auslaufsicher….

…auch über Kopf!

Ist der Silikonbeutel leer und wird nicht benötigt, lässt er sich extrem platzsparend in der Schublade aufbewahren. Auch für unterwegs ist das ein großer Vorteil, hat man die mitgenommen Snacks aufgegessen, nimmt der leere Beutel in der Tasche kaum noch Platz ein. Mit 130 Gramm dazu noch ein Leichtgewicht.

Geliefert werden die Silikonbeutel in einer liebevoll gestalteten und recycelbaren Verpackung aus Papier.

Mein Fazit zu den TreeBox Silikon Aufbewahrungsbeuteln

Für mich persönlich bieten die Beutel von Treebox gleich mehrere Vorteile. Sie sind deutlich flexibler und benötigen weniger Platz als eine Box. Auf jeden Fall bekomme ich mit den Beuteln auch kleinere Bereiche im Gefrierschrank optimal gefüllt, wo ich mit herkömmlichen Dosen oft keine Chance mehr habe, da sie zu sperrig sind. Dazu sind sie wiederverwendbar und sparen Müll im Vergleich zu Gefrierbeuteln.

TreeBox Silikon Aufbewahrungsbeutel

Ein weiterer Vorteil ist die Flexibilität beim Transport. Die Beutel passen aufgrund der schmalen Form in jede Tasche, also auch ideal für Brot, Gemüse oder auch eine Suppe. Ohne die Verschlussleiste kann der Silikonbeutel auch direkt zum aufwärmen in der Mikrowelle verwendet werden. Anschließend kann er einfach per Hand ausgewaschen oder in die Spülmaschine gereinigt werden.

Die TreeBox Premium Silikon Aufbewahrungsbeutel* kosten im 2er Set 29,95 Euro, aktuell gibt es sie bei Amazon im Angebot für 22,95 Euro. Im Vergleich mit bekannten Marken aus dem Bereich der Aufbewahrungsdosen in etwa preisgleich.

*Affiliate-Link

10 Kommentare

  1. Ich finde es super das sich Mehrweg wieder durchsetzt. Aus den Supermärkten tragen sie inzwischen größtenteils Papiertüten – warum dann nicht auch wiederverwendbare Beutel zu verwenden?

    Ich habe zu Hause auch keine Plastikdosen mehr sondern ausschliesslich Glasbehälter die dann einen entsprechenden Clipdeckel haben. Aber der Einwand das man mit diesen Beuteln auch noch Stellen füllen kann, wo eben kein Gefäß/ Behälter mehr hinpasst …. das hat was.

  2. „Mittlerweile habe ich jedoch immer einen Mehrwegbeutel in der Tasche und im Auto. Wenn es dann doch eine Tüte sein muss, weil ich mal wieder etwas ganz spontan gekauft habe, dann nehme ich eine aus Papier.“

    Wunderbar, eigentlich ist eine Papiertüte immer umweltschädlicher als eine Plastiktüte, darum finde ich es toll wenn jemand dazu steht die Umwelt zerstören zu wollen.

    Papiertüten aus Recyclepapier sind selten und können eventuell besser sein, aber nur ausnahmsweise, denn im Schnitt werden sie nur einmal verwendet. Die Plastiktüte wird immerhin etwas häufiger verwendet und schneidet so meist besser ab. Bei den in den meisten Supermärkten anzutreffenden Papiertüten ohne Altpapieranteil ist allerdings die Umweltbilanz bei der Plastiktüte erheblich besser.

    • Hallo Jo, erst ein mal vielen Dank für Deinen Kommentar. Ganz verstehe ich deinen Kommentar jedoch nicht, da er auf mich überhaupt nicht zutrifft und daher eigentlich total unpassend.
      Ich habe im letzen 3/4 ganze 2 Papiertüten gekauft und da ich diese tatsächlich regelmäßig verwende (und nur noch ein Mal, warum auch), konnte ich gerade nachsehen, was da drauf steht. Eine davon ist von REWE und die andere von Real, beide haben das FSC®-Siegel. Bedeutet also, dass sie entgegen Deiner Aussagen, einen hohen Anteil aus Altpapier haben.

      Ich frage mich jetzt allen ernstes, warum ich mit diesem Handeln die Umwelt zerstöre? Also ich persönlich jetzt, wie Du es ja in Deinem Kommentar geschrieben hast. Ich würde mich daher freuen, wenn Du mein Fehlverhalten gegenüber der Umwelt in Bezug auf die Tragemöglichkeiten beim Einkauf vielleicht nochmal etwas konkretisieren könntest.
      Noch einen schönen Sonntag……

      • https://de.wikipedia.org/wiki/Forest_Stewardship_Council

        Da geht es um nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes, nicht um Altpapier.
        Wenn meine Ironie nicht erkennbar ist sondern verletzend wirkt tut es mir leid.

        Trotzdem ist die Plastiktüte im Vergleich meist die ökologischere Variante. Zum einen hält die Papiertüte nicht so lange durch wie eine Plastiktüte, zum anderen ist der Energieverbrauch bei der Herstellung von Papiertüten höher.

        Das einzige, dass wirklich für die Papiertüte spricht, ist das sie von selbst zerfällt. Bei jemandem der allerdings auf die Umwelt achtet, kann man denke ich davon ausgehen, dass die Tüte entsprechend im Müll landet und nicht im Meer oder Wald.

        https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/alltagsprodukte/19463.html

        http://blogs.faz.net/supermarkt/2012/09/27/das-tueten-dilemma-der-mehrwegbeutelvergesser-383/

        Und viele Supermärkte verwenden tatsächlich Papiertüten aus Frischfaser, dann ist es besonders schlimm.

        Wenn meine Anmerkung die auf den Widerspruch zwischen Anspruch (ich versuche zu zeigen wie es möglichst Umweltbewusst geht) und der Realität (ich nehme falls ich meinen Mehrwegbeutel vergesse den Umweltschädlichen Beutel), dann tut es mir leid.

        Aber der Plastikbeutel hält meist deutlich länger, und dass muss er nicht mal um umweltfreundlicher zu sein, denn die Papiertüte muss für die gleiche Umweltbilanz häufiger wiederverwertet werden. Es macht mich leider etwas wütend, wenn dieser Marketingschritt der Supermärkte tatsächlich verfängt. Natürlich unter der Prämisse, dass der Beutel am Schluss auch ordentlich im Müll entsorgt wird.

        • Hallo Jo,
          nachmals danke für Deinen Kommentar. Welchen ich sehr wertschätze, da eine erneute Antwort nicht wirklich häufig vorkommt.

          Ich verstehe jetzt grundsätzlich, worum es Dir geht und kann deine Argumentation auch nachvollziehen.

          Aber meinst Du nicht trotzdem, dass durch das Abschaffen der Plastiktüten bzw. der generellen Bepreisung der Tüten der Kosum dieser deutlich zurückgeht? Ich finde, da ich doch eigentlich der eigentliche Sinn versteckt? Ich muss ehrlich gestehen, dass ich vorher tatsächlich häufig zu den kostenlosen Plastiktüten gegriffen habe. Wenn ich jetzt schätzen müsste, habe ich im Monat bestimmt um die 10 Plastiktüten mitgenommen. War immer schön praktisch, vor allem die Mini-Tüten bei Rossmann hatte ich zum Schluss gefühlte Dutzende zu Hause. Durch die Anschaffung habe ich jetzt zu 95% immer Beutel oder Tüten in der Tasche und zumindest im Auto. Letzte Woche bin ich sogar mit meiner gekauften Kleidung unter dem Arm durch die Stadt marschiert 🙂 Und ich glaube, wenn nur einige wenige (und ich denke, es sind gar nicht so wenige) genauso handeln wie es jetzt tue, es ihnen dann in den Momenten verziehen sei, wenn sie doch 1-2 im Jahr zu einer Tüte im Supermarkt greifen. Aber auch ich habe dazu gelernt und weiß jetzt dank Dir, dass es in diesem Moment dann doch vielleicht besser wäre, wieder eine normale Plastiktüte zu kaufen. Toll sind ja übrigens auch die schönen Stoffbeutel, die es mittlerweile auch in immer mehr Geschäften gibt. Was mich da aber ärgert, dass diese, seit Abschaffung der Plastiktüte, teilweise deutlich teurer geworden sind. Hat man vorher meistens 1 Euro gezahlt (was auch immer noch in vielen Läden so ist), kassieren manche Geschäfte jetzt 2 oder 3 Euro dafür. Hier wird dann der Kunde dann doch wieder „abgezockt“.

          Ich wünsche Dir einen schönen restlichen Sonntag und danke Dir für die sehr angenehme Diskussion zu diesem wichtigen Thema! 😀

      • Und Rewe, (hab es gerade überprüft,) bietet Plastiktüten mit hohem Recycleanteil an. Diese sind in jedem Falle ökologisch die beste Wahl. Steht auch in den einem Link.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.