StrandBerg | STADT CHALET APPARTEMENT in Braunlage

Heute erzähle ich Euch von meinem letzten Wochenende. Wir waren im Harz unterwegs und da es uns dort so gut gefallen hat, möchte ich Euch ein paar Eindrücke davon zeigen.

Statt in einem Hotel habe ich dieses Mal über Booking ein ganz tolles Apartment gefunden. Das werde ich Euch mit vielen Fotos zeigen. Dazu erzähle ich noch von meiner etwas merkwürdigen Höhenangst, einigen Ausflugszielen und das Kulinarische kommt auch nicht zu kurz. Ihr dürft gespannt sein….

StrandBerg | STADT CHALET APPARTEMENT 02 in Braunlage

In zentraler, ruhiger Lage und in mittelbarer Nähe zur Seilbahn befindet sich die exklusive Design-Ferienwohnanlage Stadt Chalet mit insgesamt 14 Ferienappartements für zwei bis zehn Personen. Die in authentischen Vintage-Designs gestalteten Wohnungen sind stilvoll eingerichtet und genügen auch hohen Ansprüchen.

Dieses Wochenende war ein Geburtstagsgeschenk für meinen Mann. Er hatte sich schon länger gewünscht, mal für ein paar Tage raus in die Berge zu fahren. Daher habe ich für die zwei Übernachtungen auch etwas besonders Schönes ausgesucht.

Aufgrund der tollen Bilder und den guten Bewertungen habe ich mich dann für das Appartement 2 im Stadt Chalet Braunlage entschieden. Es ist 72 m² groß und ist für 2 bis 3 Personen ausgelegt, also ideal für unsere kleine Familie.

Wohnbereich STADT CHALET APPARTEMENT 02 in Braunlage

Schöne Details zur Begrüßung

STADT CHALET – gemütlich und toll eingerichtet

Fernseher mit Soundanlage und Playstation 4

Neben einem großen Wohnzimmer mit Wohnküche und Essbereich gibt es ein zusätzliches Schlafzimmer und wunderschönes Bad mit integrierter Sauna. Die ganze Wohnung ist ganz zauberhaft eingerichtet und hat mich mit vielen Details begeistert.

Die Küche war bestens ausgestattet mit Marken-Geräten von Siemens, Saeco und WMF. Zur Begrüßung gab es sogar leckere Marmelade, Honig und Kaffeebohnen.

STADT CHALET APPARTEMENT – offenes Esszimmer

Küche im STADT CHALET

Im Wohnzimmer gibt es nicht nur einen Fernseher, sondern dazu auch eine Soundanlage, eine PlayStation 4 und einen Blu-ray Player. Spiele und Filme liegen auch schon parat und können ohne Aufpreis genutzt werden. Im Schlafzimmer befindet sich noch ein weiterer Fernseher und im Badezimmer kann man dank integriertem Digital-Radio bei Musik duschen. Elektronische Türöffner sowie eine Türkamera runden die hochwertige Ausstattung ab.

Badezimmer im Stadt Chalet

Dusche im Stadt Chalet

Sauna im Stadt Chalet

Schon bei unserer Ankunft konnte der Kurzurlaub sofort beginnen. Die Betten waren bezogen, es gab jede Menge Handtücher und viel Informationsmaterial für die Region Braunlage und Umgebung. Ein privater Parkplatz befindet sich direkt vor dem Appartement.

Gemütliches Schlafzimmer im Stadt Chalet

Sieht das Bett nicht hübsch und gemütlich aus?

Die StrandBerg Ferienwohnung war ein echter Glücksgriff, auch wenn sie preislich sicher in die eher gehobene Kategorie gehört (Preise variieren je nach Reisezeit).

Bistro Bar Lounge JASPER

An den beiden Abenden waren im JASPER essen, eine gemütliche Bar mitten in Braunlage. Diese haben wir auch wieder anhand von guten Bewertungen bei Tripadvisor ausgewählt.

Das Essen im JASPER ist hervorragend und dabei preislich vollkommen in Ordnung. Der Service ist sehr gut und extrem aufmerksam. Am zweiten Abend konnte man sich bereits an uns erinnern!

Chili con Carne mit Chips

Burger mit hausgemachten Pommes

Die Speisekarte bietet neben einer tollen Auswahl an Cocktails viele Spezialitäten vom Grill. Dazu noch Suppen, Salate und eine feine Auswahl an Fingerfood. Alles sehr lecker mit qualitativ hochwertigen Zutaten und dazu noch hübsch angerichtet.

Höhenangst | Unsere Ausflugsziele im Harz

Mit Höhenangst in den Harz zu fahren, ist vielleicht nicht unbedingt die beste Idee. Zumindest wenn man nicht ausschließlich wandern möchte. Viele sehenswürdige Plätze sind nur mit Seilbahnen oder Sesselliften zu erreichen.

Früher hat mir das nichts ausgemacht….

Die Angst vor der Höhe hat sich bei mir erst in den letzten Jahren entwickelt und hat seitdem aber sehr merkwürdige Formen angenommen. Zum Beispiel macht es mir überhaupt nichts aus, in ein Flugzeug oder eine Achterbahn zu steigen. Gehe ich aber über eine (gar nicht besonders hohe) Brücke oder schaue in einem Shopping-Center über die Brüstung nach unten, bekomme ich Atemnot und meine Beine werden weich und wacklig. Daher waren einige unserer Ausflüge an diesem Wochenende eine harte Bewährungsprobe für mich!

Rübeländer Tropfsteinhöhlen

Begonnen haben wir unsere Tour allerdings mit einer Tropfsteinhöhle und zwar mit einem Besuch der Baumannshöhle, der ältesten Schauhöhle Deutschlands. Statt nach oben ging es hier also weit nach unten in eine bezaubernde Welt aus Stalaktiten und Stalagmiten. Auch wenn es draußen schon nicht sonderlich warm war, dort drinnen war ich froh, einen dicken Pullover zu tragen.

Baumanns-Höhle

Über 300 Treppen und vielen Höhlenmetern war ich zum Schluss dann aber doch froh, wieder Tageslicht zu sehen. Extrem beeindruckend ist der Goethesaal. Unser Guide hat dort für kurze Zeit alle Lichter ausgeschaltet. Ich habe noch nie so eine vollkommene Dunkelheit erlebt, absoluter Wahnsinn und sehr sehenswert (nicht wörtlich gemeint 🙂 ) .

Harzdrenalin | Titan-RT Hängebrücke

Hier musste ich das erste Mal kapitulieren! Mit 458 Metern Gesamtlänge und einer Höhe von 100 Metern kann man auf der längsten Hängebrücke Titan-RT ins Rappbodetal schauen.

Rappbodetalsperre

Titan-RT Hängebrücke

Titan-RT Hängebrücke

Noch voller Tatendrang habe ich auch mir ein Ticket gekauft und auch in der kurzen Warteschlange war noch alles gut. Schon bei den ersten Schritten auf die Hängebrücke war es dann aber schon vorbei. Hier kamen zu viele Angstfaktoren zusammen, denn die Brücke schaukelt extrem stark, ist mega hoch, die Brüstung ist recht niedrig und man kann durch das Stahlgitter nach unten schauen. Nachdem mir auf der Brücke fast die Tränen kamen, musste ich schon nach 3-4 Metern umdrehen. Mein Mann und meine Tochter haben den wackligen Weg dann alleine bestritten.

Hexentanzplatz | Erlebniswelt Thale

Hier haben wir uns dann etwas länger aufgehalten. Mit einem Kombiticket sind wir erst mit der Kabinenbahn hoch zum Hexentanzplatz gefahren, sind dort eine Runde Bob gefahren und haben die grandiose Aussicht vom Hexentanzplatz genossen. Der Bereich dort oben ist wirklich sehr schön und es gibt viel zu entdecken. Sogar einen Tierpark gibt es dort, den wir aber nicht besucht haben.

Seilbahnen Thale

Ausblick vom Hexentanzplatz

Ganz schön hoch…

Anschließend sind wir noch mit einem Sessellift auf den zweiten Berg hinauf gefahren. Hier war es wieder ganz komisch. In der Kabinenbahn war ich durch die Höhe sehr gestresst und der Wind hat die Kabine auch teilweise stark schunkeln lassen. Die Fahrt im Sessellift habe ich regelrecht genossen, die war leise und ruhig und die Höhe hat mir nicht ganz so viel ausgemacht. Zittrige Hände hatte ich beim Fotografieren aus dem Lift aber trotzdem 😉

ErlebnisBocksberg Hahnenklee

Mit jede Menge Bikern sind wir am dritten Tag auf den Bocksberg gefahren, natürlich wieder mit einer Seilbahn. Hoch ging es dieses Mal mit einem Sessellift und runter mit einer sehr engen Kabinenbahn.

Bocksberg Hahnenklee

Wir sind hier 3 Runden Bobbahn gefahren, die Strecke ist echt gut und wenn man keine lahme Krücke vor sich hat, kann man ungebremst ordentlich Tempo aufnehmen. Genau das Richtige für mich, ich hatte mega viel Spaß!

Danach haben wir einigen Mutigen beim Sprung in den BagJump zugeschaut und immer wieder sind Biker in wahnsinniger Geschwindigkeit an uns vorbei ins Tal gefahren.

Auf dem BocksBerg bin ich dann aber doch mal wieder an meine Grenzen gestoßen. Ich wollte hinauf auf den Aussichtsturm! Bis zur Hälfte war noch alles gut, die letzten Etagen bis nach ganz oben waren aber eine Qual. Es war relativ dunkel, das Holz war feucht und knatschte an vielen Stellen. Ganz oben wirkte das Holz sogar ein einigen Stellen an der Konstruktion morsch, so dass ich nur blitzschnell ein Foto gemacht habe und dann sofort wieder runter laufen musste.

Ausblick vom Bocksberg

Glowgolf Harz | Wildemann

Am letzten Tag sind wir vor unserer Heimreise nach Wildemann zum Glowgolf gefahren. Das ist Mini-Golf in einer Indoor-Halle mit ganz vielen Neon-Farben unter Schwarzlicht.

Minigolf unter Schwarzlicht

Alles leuchtet in Neon-Farben

Optisch ist dieses Erlebnis sicher ein Highlight, aber von der Bahnengestaltung weit von einem normalen Minigolf Parcours entfernt. Die Hindernisse waren fast immer identisch und nicht besonders anspruchsvoll. Hier passt unserer Meinung „Preis/Leistung“ nicht unbedingt zusammen (7,25 Euro pro Person), da man nach ca. 30-40 Minuten schon durch ist. Kann man also mal machen, aber nicht unbedingt ein zweites Mal.

Innerstetalsperre | Mende´s Seeblick

Auf dem Weg nach Hause wollte ich mir noch die Innerstetalsperre anschauen und haben dort noch einen Zwischenhalt gemacht. Die Natur ist dort absolut gewaltig und sehr entspannend.

Innerstetalsperre – traumhafter Blick

Da es dort ein paar kleinere Bistros mit ganz tollem Blick auf die Talsperre gab, haben wir es uns dort noch gemütlich gemacht und in Ruhe gegessen. Bei Mende´s Seeblick gab es frische Pizza, Schnitzel mit Pfifferlingen und Tagliatelle. Bis auf meine Nudeln war das Essen sehr lecker und preisgünstig.

Pizza bei Mende´s Seeblick

Schnitzel mit frischen Pfifferlingen

Leider gingen die 2 1/2 Tage wie im Flug vorbei. Es ist schon aufregend, wie man in diese eigene Welt „Harz“ abtauchen kann. Von uns ist es gerade mal 60 Minuten Fahrzeit und man fühlt sich wie in einem anderen Land. Wir waren so begeistert, so dass wir ganz sicher schon bald den nächsten Trip in den Harz planen werden.

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